Wie wir arbeiten

Konkret genug, dass Sie uns daran messen können.

Sechs Prinzipien. Unter jedem steht der Alltagsfall, an dem sich zeigt, ob wir uns daran halten.

Unsere sechs Prinzipien
01

Technik übernimmt die Routine

Was niemand vermisst, macht der Assistent.

Das übernimmt der Assistent — ohne dass jemand ein neues Programm lernen muss:

Suchen Sortieren Abtippen Fristen merken Dieselbe Auskunft zum dritten Mal

Die Zeit, die dabei frei wird, ist nicht für noch mehr E-Mails gedacht. Sie ist für Gespräche gedacht.

Im Alltag: Eine Handwerkerrechnung kommt per Mail.
Der Assistent
Betrag, Datum, Leistung auslesen
Objekt und Kostenstelle zuordnen
Erhaltung oder umlagefähige Betriebskosten trennen
Lohnanteil für die Steuerbescheinigung ausweisen
Unsicheres markieren, statt zu raten
Hier fängt die Arbeit an, für die man jemanden braucht.
Der Mensch
Ist die Leistung erbracht?
Aus welchem Topf wird sie bezahlt?
Freigeben

Das ist die Stelle, an der ein Fehler erst vierzehn Monate später auffällt — in der Abrechnung.

Im Alltag: Die Gewährleistung für die Balkonsanierung läuft im Mai aus. Gemeldet wird sie im Februar — früh genug für eine Begehung und, falls sich ein Mangel zeigt, für die Schritte, die die Verjährung hemmen. Niemand musste sich das Datum merken. Merken ist Maschinenarbeit. Hinsehen ist es nicht.

02

Klarheit vor Komfort

Sagen, was ist — bevor jemand fragt.

Wer etwas weiß, sagt es. Wir sprechen Dinge früh an, solange sie noch günstig zu lösen sind, und klären sie, statt sie zu verwalten. Das gilt auch für die Nachrichten, die niemand gern überbringt: klar, respektvoll und rechtzeitig.

Im Alltag: Bei der Begehung im März fällt auf, dass das Dach in zwei bis drei Jahren fällig wird. Die Eigentümer erfahren das im April — mit grober Kostenspanne und dem Hinweis, was eine höhere Rücklage jetzt gegenüber einer Sonderumlage später bedeutet.

Nicht erst, wenn jemand fragt. Nicht erst auf der nächsten Eigentümerversammlung. Nicht erst, wenn es hereinregnet.

03

Entscheidungen fallen dort, wo die Informationen sind

Wer nah am Problem ist, entscheidet.

In vielen Organisationen entscheiden die Menschen, die am weitesten vom Problem entfernt sind. Das kostet Zeit und Qualität. Bei uns entscheidet, wer den Fall kennt — und die größte Freiheit hat, wer ein Objekt betreut.

Im Alltag: Für die Reparatur der Hofbeleuchtung liegen zwei Angebote vor. Der Betreuer nimmt das teurere. Er weiß, dass die günstigere Firma beim letzten Mal dreimal vertröstet hat und beim vierten Termin nicht kam. Er muss diese Entscheidung nicht begründen und sich nicht rückversichern. Er kennt das Haus, den Beirat und den Handwerker. Wer nur auf die Angebotssumme schaut, kennt die Summe.

Und nach einem Zusammenschluss: Wer bisher entschieden hat, entscheidet weiter. Wir nehmen niemandem die Entscheidungsgewalt weg; wir setzen sie voraus.

04

Erst verstehen, dann handeln

Das richtige Problem zu lösen ist besser, als das falsche schnell zu lösen.

Wir sind persönliche Ansprechpartner, kein Ticketsystem. Wir fragen nach. Wir hören zu. Und wir prüfen, ob die Beschwerde, die auf dem Tisch liegt, überhaupt das Problem beschreibt.

Im Alltag: Eine Eigentümerin beschwert sich zum vierten Mal über die Treppenhausreinigung. Die Standardantwort wäre, den Dienstleister zu ermahnen. Wir rufen stattdessen sie an. Dabei kommt heraus: Sie hat seit Monaten niemanden aus der Verwaltung erreicht. Nicht die Reinigung war das Problem, sondern dass ihr niemand zugehört hat.

05

Nähe schlägt Distanz

Das erste Gespräch findet nicht in der Versammlung statt.

Fünf Minuten am Telefon ersetzen keine Sachentscheidung. Aber sie entscheiden darüber, in welchem Ton sie getroffen wird.

Im Alltag: Zwei Wochen vor der Eigentümerversammlung rufen wir die drei an, die beim letzten Mal widersprochen haben. Nicht, um sie zu überzeugen, sondern um zu wissen, was sie umtreibt.

Die meisten Konflikte in Versammlungen entstehen, weil dort das erste Gespräch stattfindet.

06

Wer einen Fehler findet, hat etwas richtig gemacht

Klarheit gilt auch nach innen.

Schweigen ist bei uns keine neutrale Haltung. Ein Fehler wird benannt, übernommen und gelöst — in dieser Reihenfolge, und nie von einer Person allein. Wir reden über den Vorgang und darüber, was ihn beim nächsten Mal verhindert. Wer etwas meldet, muss nicht wissen, wie es zu lösen ist. Er muss nur wissen, dass es etwas zu lösen gibt.

Im Alltag: Einer Kollegin fällt am Dienstag auf, dass in einer Abrechnung der Verteilerschlüssel nicht stimmt. Sie sagt es, statt zu hoffen, dass es niemandem auffällt. Am Mittwoch sitzen zwei Leute daran, am Donnerstag ist die Korrektur bei den Eigentümern. Gefragt hat niemand, wer den Schlüssel eingetragen hat.

Wer einen Fehler meldet, hat ihn nicht verursacht.

Warum sich Offenheit auch rechnet.

Ein Fehler, der am selben Tag auf dem Tisch liegt, kostet einen Anruf. Derselbe Fehler, ein halbes Jahr später in einer Abrechnung entdeckt, kostet eine Eigentümerversammlung, ein Anwaltsschreiben und manchmal ein Mandat.

Deshalb bekommt bei uns Anerkennung, wer einen Fehler offen anspricht und mit einer Lösung kommt. Nicht Mitleid, und keinen Eintrag in einer Akte.

Ein Fehler, den man verschweigen muss, verschwindet nicht. Er wird nur teurer.

Technik, die nicht stört

Sie arbeiten weiter, wie Sie es gewohnt sind.

Was der Assistent kann

Wo wir neu dazukommen, ändern wir zuerst nichts. Der Assistent legt sich über das, was schon da ist, und nimmt Suchen, Sortieren und Schreibarbeit ab.

Er kommt dazu, wenn Sie ihn wollen — nicht vorher. Wer mehr will, bekommt mehr. Wer beim Gewohnten bleiben möchte, bleibt beim Gewohnten.

Sie führen selbst eine Verwaltung? Dann ist diese Seite für Sie: Übergabe und Zusammenschluss — der vollständige Ablauf.